Aktiv auf Reisen

Reif für die Insel? Ich habe meine Siebensachen gepackt und an der Aktivreise 2012 teilgenommen.
Ein Erfahrungsbericht von Franziska Winter.

Ich saß im Flugzeug am Hamburger Flughafen und wusste eigentlich immer noch nicht genau, was mich erwarten würde. Lediglich auf Grundlage der Packliste und dem Titel „Aktivreise nach Mallorca“ wusste ich, dass es eine sonnige und sportliche Woche werden würde. Was genau geplant war, oder wie der Tagesablauf aussehen würde, geschweige denn, welche Mitreisenden mich für eine Woche begleiten würden, war mit Reiseantritt für mich unbekannt. Ich lehnte mich also in meinem Sitz zurück, gab die Zügel aus der Hand und wartete gespannt auf das, was kommen würde.
Es zeigte sich schnell, dass sich meine Ahnung von „Sonne und viel Sport“ erfüllen sollte. Vollkommen überraschend aber war, wie abwechslungsreich und kreativ sich das Programm der Woche für uns gestaltete. Immer dann, wenn man dachte, jetzt würde sich eine gewisse Routine einschleichen, erwartete einen bereits am Frühstückstisch eine neue Überraschung. Langeweile hatte folglich keine Chance. Wir verbrachten Tage, die geprägt waren von einem gelungenen Mix aus Aqua-Training, Workout und Wanderungen; und doch blieb noch viel Zeit, um in der Sonne zu entspannen, Massagen zu genießen und auch für eine kulinarische Reise durch gesundes und vor allem köstliches Essen, das täglich auf gedeckten Tischen auf uns wartete.
Rückblickend war es eine Woche voller Überraschungen, viel Sport, gutem Essen, vielen ehrlichen Gesprächen und unglaublich viel Spaß. Und obwohl es eine bunt gemischte Gruppe war, in der jung und alt aufeinander trafen und alle aus ganz verschiedenen „Welten“ nach Mallorca aufgebrochen waren, passte alles zusammen.
Mit zahlreichen belebenden Eindrücken kehrte ich nach Hause zurück. Ich hatte viele neue Menschen kennengelernt, die schönsten Sonnenauf- und Sonnenuntergänge erlebt, viel Zeit für mich gefunden und mich ausgepowert, sodass ich höchst motiviert und mit vielen sportlichen und gesunden Vorsätzen zurückgekommen bin. Und auch, wenn im Alltag der eine oder andere Vorsatz untergegangen ist, bleiben mir doch die schönen Erinnerungen an die vielen fröhlichen und einmaligen Augenblicke.